Herzlich Willkommen

Flyer Interkult
Das INTERKULT ist eine interkulturelle Beratungs- und Begegnungsstätte der Stadt Hennef für Einheimische und Zugewanderte. Hier können Zugewanderte fachliche Beratung sowie Orientierungshilfen für das tägliche Leben einholen, andere Kulturen kennenlernen und sich mit ihnen austauschen. Laden Sie rechts unseren Informations-Flyer herunter.

Internationales Frühstück zum Weltfrauentag

Normalerweise treffen sie sich dienstags. Wegen des Weltfrauentags fand das internationale Frauenfrühstück diese Woche am Mittwoch statt. Und es wurde voll im Interkult, der städtischen Beratungs- und Begegnungsstätte an der Wippenhohner Straße. Mehr als 70 Frauen nahmen an den eingedeckten Tischen Platz. Auch vier Männer waren da. Neben zwei Zeitungsreportern der rührige Helfer Waldemar Konrad, der noch den ein oder anderen Stuhl heranschaffen musste, und Martin Herkt. Der Beigeordnete zeigte sich „sehr beeindruckt von der großen Vielfalt“. In der Tat ist das Attribut „international“ beim Interkult-Frühstück kein Etikettenschwindel. Allein schon in der Küche wirkten vier Nationalitäten zusammen: Eine Marokkanerin, eine Malaiin, eine Afghanin und eine Deutsche kochten den Kaffee. Weniger Vielfalt herrschte auf den Tellern: keine Wurst, kein Käse, kein Ei. Die „Frühstückerinnen“ beschränken sich auf Brötchen, Butter und selbst gemachte Marmelade. „Das Gespräch steht im Mittelpunkt, nicht das Essen“, erklärt Anne Peters aus dem Team der Ehrenamtlichen. Das wöchentliche Treffen bietet insbesondere Migrantinnen in Hennef Gelegenheit zum ungestörten Austausch, zum Plaudern und zur Verabredung von Unternehmungen. Am Mittwoch etwa warb Ursula Schumacher von „Frauen helfen Frauen“ dafür, am Abend ins Kur-Theater zu kommen, wo aus Anlass des Weltfrauentages der Film „Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“ gezeigt wurde. Und vom Verein „Fraulück“ gab es eine Einladung zum Vortrag „Integration – Nur mit freien Frauen“, den die bekannte Sozialwissenschaftlerin und Menschenrechtlerin Necla Kelek am Donnerstag, 27. April, 19 Uhr, in der Meys Fabrik halten wird. Im offiziellen Teil der Veranstaltung gab es außerdem einen herzlichen Applaus und Blumen für die Interkult-Ehrenamtlerin Meena Sivalingam. „Meena war die Ideengeberin“, berichtete Sozialamtsleiterin Waltraud Bigge über die Anfänge des Frauenfrühstücks, das eines der ersten Angebote im 2009 eröffneten Interkult war. Die 61-Jährige, die 1985 mit ihrer Familie aus Sri Lanka geflohen ist, will aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Weiterhin werde sie aber Migranten helfen, wenn ihre Muttersprache oder Englisch gefragt sei, versicherte sie. Eine spaßige Anmerkung machte Waldemar Konrad, als Bigge erzählte, dass seit Beginn an auch immer ein Mann zum Frauenfrühstück gehört habe: „Das erste Mal haben sie gesagt, ich müsse mich verkleiden.“ Jeden Dienstag von 9.30 bis 11.30 Uhr gibt es das internationale Frauenfrühstück im Interkult, Wippenhohner Straße 16. Die Teilnahme ist kostenlos. – Quelle: www.ksta.de/26163766 ©2017

Über uns

Das INTERKULT bietet…
  • Beratung und Begleitung bei sozialen, behördlichen, familiären und persönlichen Anliegen
  • Krisenintervention in akuten Notlagen
  • Zusammenarbeit mit Behörden, Fachdiensten und Beratungsstellen
  • Spezielle Beratungsangebote für Frauen
  • Begegnung & Austausch der Kulturen in verschiedenen Gruppenangeboten
Im INTERKULT …
  • können Migrantinnen und Migranten sowohl in Deutsch als auch in etlichen anderen Sprachen beraten werden.
  • stehen für die Beratungen und die Angebote ehrenamtlich tätige Integrationspaten zur Verfügung.
  • stehen die Angebote den Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, ihrer Herkunft oder ihrem Familienstatus offen.
  • sind die Beratungen kostenlos und vertraulich.

Termine

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